Thursday, June 18, 2009

Bonjour Quebec !

Salut Quebéc!

nach einigen ruhigen Tagen in der Hauptstadt Neuenglands habe ich mich auf meinen einwöchigen Roadtrip nach Quebec gemacht.

Mich reizt im französisch-sprachigen Teil Kanadas vorallem die Kombination französischer und nordamerikanischer Kultur. Nach sechs Stunden Fahrt habe ich es dann auch in das Quebécer Viertel Sainte Foy geschafft.

Meine erste Aufgabe war es an Cash, sprich kanadische Dollars zu kommen. Ehrlich gesagt würde ich es hier auch nicht wirklich wagen mit amerikanischen Dollars zu bezahlen :-) Gesagt getan, Holgi versuchte als erstes sein Glück an einem Automaten der Banque Nationale und scheitert kläglich weder Visa noch Maestro werden akzeptiert. Ich habe mich dann mit meinem Teilzeitfranzösisch und viel Geduld der Quebécer Bevölkerung tatsächlich an Bargeld geschafft. Nach diesem ausgedehnten Spaziergang und der Erkenntnis dass Visa und EC-Karte halt eben doch nicht überall funktionieren habe ich mir noch ein leckers Abendessen im Hotel gegönnt. Es gab "Mignon de boeuf" was einem netten Rinderfilet gleichkommt und deux bière quebecoises:
Ein Weißbier "blanche" und ein Helles "blonde" (blanche, blonde eigentlich logisch ...)

Mein Tag begann mit einem ausgedehnten Frühstück im Restaurant des Hotel.
Um halb eins holte mich dann ein Shuttle zu meiner "Tour à pied" - einem geführten Stadtrundgang im historischen Vieux-Quebec. Im Anschluß an diesen Artikel habe ich Euch ein paar Bilder des Tages beigefügt. Unser Tour-Guide hat das ganze gut gemacht und die Geschichte der Stadt und der Region spannend erzählt.

Momentan endet wie überall auch in Kandada das Schuljahr und die Stadt ist voller Schulklassen, die von eifrigen Klassenlehrern durch Geschichte und Kultur gescheucht werden. Herrlich!

Ich habe den Rest des Tages in der Unterstadt genossen und mit einem leckeren Abendessen (Escargons, Ente, Espresso, Rotwein) abgerundet.

Die Altstadt erreiche von meinem Hotel mit einem günstigen Shuttlebus - den ich für nur exakt $3 den ganzen Tag nutzen kann. Mit exakt drei kanadischen Dollar meine ich, dass man als armer schwäbischer Tourist auch mit einem höflichen "Get some change at the gas station" aus dem Bus geschmissen wird ... Lustig war dann noch der Chat mit vier südamerikanischen Rentnerinnen aus Los Angeles bei der Busfahrt zurück zum Hotel.

Vermutlich bleibe ich noch eine Nacht länger und schau mir am Samstag noch die L`Ile d`Orléan an. Muss aber mal schaun wie das Wetter wird...






1 comment:

  1. Also ein bisschen Überwindung hat es mich ja schon gekostet überhaupt diesen Beitrag zu kommentieren ... überall diese komischen Schríftzeìchén, bäh, bäh, bäh.

    Aber nachdem du ja noch ein kleines Rätsel versteckt hast, konnte ich nicht anders. Natürlich hab ich den Unterschied zischen Bild 4 und 6 sofort gefunden: Im oberen Bild greift der Typ in der kurzen Hose, der in Sandalen auf dich zuläuft, nach seinem Handy. Im unteren Bild dagegen spielt er ne Runde Taschenbillard ... und du dachtest wohl ich würde das nicht sehen. :D

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